Strategie

Wenn Airbnbs so lukrativ sind, warum macht es dann nicht jeder?

Lohnt sich Kurzzeitvermietung noch? Warum Airbnb von außen nach leichtem Geld aussieht, es aber trotzdem nicht jeder macht und für wen es sich wirklich lohnt.

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Wer sich mit Airbnb und Kurzzeitvermietung beschäftigt, sieht online schnell dieselben Bilder. Fünfstellige Monatsumsätze, bunte Dashboard-Screenshots und Leute, die erzählen, dass sie mit ein paar Wohnungen finanziell frei geworden sind. Kein Wunder, dass man sich fragt, ob man das auch ausprobieren könnte.

Im Gespräch mit Freunden oder Familie kommt dann oft die Frage auf, warum es nicht jeder macht, wenn das so lukrativ ist. Die Frage ist berechtigt. Vielleicht sogar berechtigter als vieles, was man auf Social Media dazu sieht.

Airbnb wirkt einfacher, als es ist

Kurzzeitvermietung ist von außen ein einfaches Bild und in der Praxis ein echtes Geschäft mit Kosten, Verantwortung und Risiko. Viele stellen sie so dar, als würdest du ein paar schöne Bilder hochladen, den Kalender öffnen und ab dann läuft das Ding fast von allein. In der Praxis ist Kurzzeitvermietung aber kein kleines Nebenbei-Projekt. Und ein Geschäft heißt nicht nur Umsatz, sondern eben auch alles, was daran hängt.

Das äußert sich in ganz konkreten Aufwands- und Kostenpunkten:

  • Anfangsinvestitionen und laufende Ausgaben
  • Leerstände und Schäden
  • Reinigung und Wäsche
  • Kommunikation mit Gästen
  • Plattformgebühren und IT-Infrastruktur
  • Steuern und buchhalterische Anforderungen

Je nach Standort kommen rechtliche Fragen, Genehmigungen oder Auflagen dazu. Das alles sieht man auf den typischen Erfolgs-Screenshots nicht. Dort steht meistens nur die schöne Umsatzzahl, nicht der Aufwand und die Kosten dahinter.

Auch mit Einsatz ist der Erfolg nicht garantiert

Auch mit vollem Einsatz ist der Erfolg mit einer Ferienwohnung nicht garantiert. Man hört immer wieder von Gastgebern, die ihre Ferienwohnungen und Inserate wieder verkaufen. Die Gründe sind vielfältig. Oft liegt es aber genau daran, dass der Aufwand unterschätzt wurde. Dazu kommt, dass in den letzten Jahren immer mehr Ferienwohnungen eröffnet haben und der Wettbewerb gestiegen ist. Wenn die Auslastung dann nachlässt, wird es unangenehm. Was dagegen hilft, zeigt der Beitrag Deine Ferienwohnung wird nicht mehr gebucht?.

Wer die Kurzzeitvermietung auf die leichte Schulter nimmt, ist hier schnell der Verlierer.

Für wen sich Kurzzeitvermietung wirklich lohnt

Kurzzeitvermietung lohnt sich vor allem für Gastgeber, die ihre Wohnungen wie ein Geschäft führen und auch die unbequemen Themen ernst nehmen. Das heißt nicht, dass Kurzzeitvermietung nicht lukrativ ist. Sie ist es teilweise sogar sehr. Aber eben nicht für jeden und nicht automatisch. Die Realität besteht nicht nur aus Auslastung, Umsatz und Design. Sie besteht vor allem aus Struktur, Prozessen und deren sauberer Umsetzung.

Genau diese Seite kommt in den meisten Erfolgsgeschichten kaum vor. Nicht jeder macht Airbnb, weil nicht jeder Lust hat, ein echtes operatives Geschäft aufzubauen und dauerhaft sauber zu führen.

FAQ

Lohnt sich eine Ferienwohnung noch?

Ob sich Ferienwohnung vermieten lohnt, hängt weniger vom Markt als von dir ab. Bei realistischer Kostenrechnung und sauberer operativer Führung kann es sich lohnen. Wer nur auf die Umsatzzahl schaut und den laufenden Aufwand ausblendet, rechnet sich das Geschäft schnell schön.

Wie viel Aufwand steckt wirklich hinter einem Airbnb?

Deutlich mehr, als die Screenshots zeigen. Neben Buchungen fallen Reinigung, Wäsche, Gästekommunikation, Instandhaltung, Steuern und Buchhaltung an, dazu je nach Standort Genehmigungen und Auflagen. Der Umsatz ist die eine Seite, der Betrieb dahinter die andere.

Warum scheitern manche Gastgeber mit ihrer Ferienwohnung?

Meist trifft ein unterschätzter Betriebsaufwand auf einen Markt, in dem der Wettbewerb in vielen Lagen zugenommen hat. Sobald die Auslastung nachlässt, fressen laufende Kosten die Marge, und ohne saubere Prozesse wird das schwer aufzufangen.

Worauf es am Ende ankommt

Lukrativ ist Kurzzeitvermietung dann, wenn du sie als Geschäft führst und die unbequemen Themen nicht liegen lässt. Zu diesen Themen gehört die Rechnungsstellung, und genau diesen Teil kannst du automatisieren, damit du dich auf Gäste und Wohnungen konzentrieren kannst. Genau da setzt bnbills an. Aus jeder Buchung entsteht automatisch die fertige Rechnung in deinem Buchhaltungstool, inklusive Kurtaxe. Wie du deine Einnahmen sauber erfasst, damit aus jeder Buchung die richtige Rechnung entsteht, liest du in Einnahmen richtig erfassen. Den Gesamtüberblick über alles, was buchhalterisch dazugehört, gibt dir der Leitfaden Buchhaltung für Ferienwohnungen.

Und wenn du noch abwägst, welches Modell zu dir passt, hilft dir der ehrliche Vergleich Kurzzeitvermietung oder Langzeitvermietung: Was lohnt sich mehr?.

Wenn du für dich sortieren willst, ob und wie sich das für deine Situation rechnet, kannst du dich unverbindlich mit uns zu einem kurzen Gespräch verabreden oder dir in Ruhe bnbills ansehen.